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Echte Pferdetherapie beginnt dort, wo wir aufhören, einfache Antworten zu erwarten.

Warum wirkt Therapie bei einem Pferd – und beim nächsten nicht?
Warum gibt es in der Pferdetherapie keine einfachen Antworten?

In dieser Podcast-Folge spreche ich darüber, warum echte Therapie immer individuell ist – und warum Schwarz-Weiß-Denken Pferden oft mehr schadet als hilft. Ich erkläre, weshalb ich keine schnellen „Was mache ich bei …?“-Antworten gebe und warum Biologie kein Baukastensystem ist.

Ein Schwerpunkt dieser Folge liegt auf dem Zusammenhang zwischen Genetik, Epigenetik und Therapieerfolg beim Pferd. Du erfährst, warum Gene kein festgeschriebenes Schicksal sind, sondern ständig abgelesen werden – und wie Faktoren wie Ernährung, Zucker, stille Entzündungen, Bewegung und Stoffwechsel beeinflussen, ob Therapie greifen kann oder nicht.

Außerdem spreche ich darüber, warum Zucker kein reines Gewichtsproblem, sondern ein Gesundheitsthema ist – auch bei schlanken Pferden – und weshalb hochwertige Ernährung und gute Bedingungen oft entscheidender sind als schnelle therapeutische Lösungen.

Diese Folge richtet sich an Pferdetherapeut:innen, Trainer:innen und Pferdebesitzer:innen, die Therapie verstehen wollen – nicht nur anwenden.

Passend zur Folge: Mein Webinar/Kurs zu Genetik & Epigenetik in der Pferdetherapie – horse-therapy-academy.de

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Transkript:

Echte Therapie beginnt dort, wo wir aufhören, einfach Antworten zu erwarten

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Denise, mein Podcast heißt „Pferde, Schäfer und Menschen“. Ich arbeite als Pferde-Osteotherapeutin und Beraterin in allen Bereichen der Pferdegesundheit, Fütterung und Haltung, und ich bilde Pferdetherapeuten aus – sowohl in Präsenzkursen über die Döpfer Akademie als auch in Online-Kursen über meine Seite Horse Therapy Academy.

Ich mache das, weil ich Wissen weitergeben möchte, das im Rahmen der Pferdephysiotherapie-Ausbildung leider keinen Platz hat. Die Ausbildungen sind in der Regel Wochenendmodule, in denen man versucht, eine gute Basis zu vermitteln – und das ist auch wichtig. Aber man geht dort nicht heraus und weiß auf einmal alles. Es ist die Basis, um darauf aufzubauen, und erst dann geht das eigentliche Lernen los. All das, was aus meiner Sicht gebraucht wird, um als Therapeut erfolgreich und langfristig zu arbeiten, statt nur Symptome zu behandeln, versuche ich mit Impulsen in meinen Podcast-Folgen, aber auch in meinen Online-Kursen und Webinaren weiterzugeben. Für die Grundausbildung fehlt einfach die Zeit – ich bin jetzt zwei Jahrzehnte dabei, und das Wissen, das ich mir in dieser Zeit angeeignet habe, passt nicht in ein Wochenendmodul.

Heute geht es darum, warum Therapie bei jedem Pferd anders wirkt – und warum das etwas mit Genetik, vor allem aber mit Epigenetik zu tun hat, insbesondere mit Ernährung, Zuckerkonsum und der individuellen Reaktion auf Therapie.

Die Erwartung der schnellen Antwort

Ein Thema, das mir in meiner Arbeit immer wieder begegnet: Mir wird kurz eine Frage gestellt, und man erwartet eine schnelle Antwort. Wenn ich dann keine schnelle Antwort geben kann, sondern sage, dass wir dafür einen Termin brauchen und das Ganze genau beleuchten müssen, kommt manchmal die Enttäuschung – und mir wird sogar unterstellt, ich wolle damit nur Geld verdienen.

Wer genauer hinschaut und mich kennt, weiß, dass ich einen sehr hohen Anspruch an meine eigene Arbeit habe und dass sich viele Dinge in einer kurzen Frage-Antwort-Sequenz einfach nicht beleuchten lassen. Ich kann Impulse geben, und das mache ich hier im Podcast und in kostenlosen Webinaren. Aber eine individuelle Therapie des Pferdes braucht sehr viel Zeit, und ich muss mich wirklich einarbeiten. Das mache ich nicht nebenbei, sondern ich lebe davon.

Das ist auch ein Grund, warum ich Messenger-Dienste wie WhatsApp für die Beratung abgeschafft habe: Immer wieder kamen Fragen wie „Was mache ich bei…?“ oder ein Video mit „Guck mal, das Pferd zeigt dies und das, was kann ich da machen?“ So funktioniert Therapie aber nicht. Manche waren dann pikiert, wenn ich nicht schnell antworten konnte oder nicht viel Energie in eine kostenlose Beratung investieren wollte. Ich bin gerne für meine Kunden da, die bei mir Termine gebucht haben – deren individuelle Fragen zu einem Pferd, das ich kennengelernt habe, zu beantworten und weiterzuentwickeln, das ist mein Fokus. Individuell zu behandeln ist meine Idee und meine Erfahrung – nur dahinter kann ich stehen.

Die Erwartung, dass es für jedes Problem eine schnelle und klare Antwort gibt, ist oft genau der Grund, warum Therapie langfristig nicht greift. Natürlich könnte ich eine Maßnahme ergreifen, bei der das Pferd optisch toll und entspannt reagiert, und mich damit brüsten. Aber meine Idee ist die langfristige Schaffung von Gesundheit, nicht nur der Fokus auf eine Erkrankung oder ein einzelnes Thema. Manche Menschen sind dann enttäuscht, frustriert oder sogar wütend, weil uns oft suggeriert wird, dass es mal eben eine schnelle Lösung gibt: das Mineralfutter für Mümpfe-Pferde, das Futter für Cushing-Pferde, die eine Trainingsmethode für das eine Problem. In der Realität funktioniert das so nicht. Wenn ich arbeite, dann arbeite ich hundert Prozent oder gar nicht und gebe nur ein paar Impulse.

Das soll keine Rechtfertigung sein, auch wenn es vielleicht so klingt, sondern eine Erklärung meiner Haltung – und vielleicht eine Einladung an euch, Pferdebesitzer oder Therapeuten, anders auf Therapie zu schauen.

Warum es keine Standardlösung gibt

Die häufigste Frage, die mir gestellt wird, ist: „Was mache ich bei…?“ oder „Was hältst du von…?“ Ich verstehe total, woher diese Fragen kommen – man möchte helfen, das möchte ich auch, man möchte es richtig machen. Aber die Frage suggeriert, dass es eine richtige Antwort gibt, eine Lösung, die man nur anwenden muss, und dann funktioniert es. Das entspricht einfach nicht der Realität der Therapie.

Wir sollten dabei unterscheiden zwischen akuten Verletzungen und chronischen Erkrankungen. Bei akuten Thematiken kann auch eine schnelle, einfache Lösung ein gutes Resultat bringen. Aber gerade bei den vielen multimorbiden oder chronisch kranken Pferden müssen wir uns Zeit nehmen, das Ganze ausreichend zu beleuchten. Das Wissen über Epigenetik – wie Gene abgelesen werden – verändert den Blick auf Therapie ganz deutlich: Nicht jedes Pferd hat die gleichen Voraussetzungen, um auf eine Therapie in der gleichen Art und Weise zu reagieren.

Mir wird manchmal unterstellt, ich würde nicht kommunizieren wollen oder ausweichen. Das stimmt nicht – ich möchte einfach seriös arbeiten. Ich arbeite nicht mit Rezepten, sondern mit den Reaktionen des Pferdes und sehr stark auch mit meiner Intuition. Diese Intuition ist kein esoterisches Gelaber, sondern setzt Erfahrung und Wissen voraus – nicht immer wissenschaftlich belegtes Wissen, sondern auch Erfahrungswissen. Ich lasse mich auf das Pferd ein, biete eine Technik, eine Richtung oder einen Impuls an und schaue, was der Körper daraus macht. Wenn das nicht funktioniert, mache ich etwas anderes. Und das weiß ich vorher nicht.

Deshalb biete ich auch nicht an, eine reine Dry-Needling-Behandlung, eine rein kraniosakrale Behandlung oder gezielt eine Stoffwechselbehandlung zu machen – abgesehen von einer rein osteopathischen Behandlung splitte ich meine Behandlungsoptionen nicht auf. Mir wird das Pferd vorgestellt, und dann schaue ich, was der Schlüssel sein kann. Therapie ist kein Baukasten, aus dem man sich etwas herausnimmt, das dann funktionieren soll – Problem A, also Technik B, dann ist es gelöst. So funktioniert Biologie nicht, und Körper reagieren nicht gleich, nur weil wir uns das wünschen. Deshalb gibt es keine eierlegende Wollmilchsau.

Es ist schön, viele Tools zur Hand zu haben, viele Techniken, verschiedene Fortbildungen zu besuchen und sich Wissen zu holen – nicht nur von ein und demselben Dozenten. Medizin und Therapie sind nicht schwarz-weiß, sondern es lohnt sich, in verschiedene Richtungen zu schauen und kritisch zu hinterfragen, statt Dinge eins zu eins zu übernehmen. Es gibt keine Methode, die immer wirkt, auch wenn uns das manchmal in der Werbung suggeriert wird – und mit Sicherheit verkauft besser, wer genau das verspricht. Aber das sollte nicht das Ziel sein, selbst wenn man davon leben muss: mit der Unsicherheit und den Emotionen von Pferdebesitzern zu spielen.

Ein Fallbeispiel

Ich erinnere mich an eine Behandlung, schon einige Jahre her. Ich wurde zu einer Kundin gerufen, an deren Stall ich schon viele Pferde behandelt hatte. Ihr Pferd war extrem berührungsempfindlich im Kopfbereich. Das ist lange her – heute weiß die Besitzerin deutlich mehr und würde vielleicht anders an das Thema herangehen, gerade in Bezug auf Zahnerkrankungen. Damals dachte ich noch: Wenn die Zähne kontrolliert wurden, dann ist das wohl in Ordnung, also muss eine osteopathische Läsion die Ursache für die Berührungsempfindlichkeit sein.

Am selben Stall hatte ich zuvor ein anderes Pferd mit ähnlicher Symptomatik osteopathisch behandelt, und das hatte sehr gut geholfen. Die Erwartung war also klar: Wenn Denise das Gleiche macht, wird es auch bei diesem Pferd besser. Ich habe das Pferd sehr sorgfältig und strukturiert behandelt, mit viel Herzblut, wie bei jeder Behandlung. Aber es hatte nicht den erhofften Effekt – im Gegenteil, das Pferd wurde zunächst noch berührungsempfindlicher.

Ich weiß im Nachhinein nicht mehr genau, woran es lag, weil die Besitzerin sehr enttäuscht und verärgert war. Statt offen für die Frage zu sein, ob hier noch etwas anderes eine Rolle spielt, war die Enttäuschung einfach groß, und das wurde mir auch deutlich mitgeteilt. Ich traf sie später an einem Stall wieder, weil ich ein anderes Pferd behandelte, ging auf sie zu und fragte nach einer Rückmeldung. Sie wurde richtig ärgerlich, sagte aber im Nachgang auch: „Okay, ich hatte vielleicht einfach eine falsche Erwartung.“ Das war schon ein Stück weiter als bei manch anderen, die sich nur ärgern, ohne zu reflektieren, woran es liegen könnte.

Natürlich hätte ich das Problem gerne gelöst – es ist immer schön, wenn ein Pferd behandelt wird und danach alles gut ist. Aber genau an diesem Punkt hätte eine verantwortungsvolle Therapie eigentlich erst richtig angefangen: weiterschauen. Für die Besitzerin war ich in diesem Moment einfach die schlechte Therapeutin, weil der Fall bei ihrem Pferd nicht so funktioniert hat wie beim Nachbarpferd.

Mir ist gerade dann eine Rückmeldung wichtig, wenn etwas nicht optimal verläuft – denn dann können wir im Sinne einer Ausschlussdiagnostik sagen: Die Ursache scheint nicht in einer osteopathischen Läsion zu liegen, weil dort gründlich behandelt wurde. Also muss eine andere Ursache dahinterstecken, und man kann lösungsorientiert weiterschauen, was sonst noch eine Rolle spielen könnte. Passiv-aggressiv zu reagieren, statt gesprächsoffen zu bleiben, hilft an dieser Stelle niemandem. Das musste ich damals so stehen lassen und durfte es mir nicht zu sehr zu Herzen nehmen.

Therapie greift eben beim einen und beim anderen nicht gleich. Nur weil ich den Osteotherapeuten rufe, liegt das Problem nicht automatisch in einer osteopathischen Läsion. Und nur weil ich den Futterberater rufe, liegt die Ursache vielleicht nicht in der Fütterung, sondern in der Haltung – vielleicht fühlt sich das Pferd in der Herde nicht wohl, kommt nicht zur Ruhe, legt sich nicht hin, hat chronischen Dauerstress. Dann wird selbst die beste Futterberatung nicht viel bringen.

Symptome schwanken, Rückfälle passieren – das ist ganz normal. Als Therapeut denkt man dann manchmal: Habe ich etwas falsch gemacht? Auf Social Media sieht man ja meist nur das, was toll funktioniert, nicht die Fälle mit Herausforderungen. Dabei sind genau das die Situationen, an denen wir wachsen können, wenn wir im Kontakt miteinander bleiben. Deshalb liegt mein Fokus nicht darin, mit tausend Leuten in Kontakt zu sein und allen kostenlos bei ihren Pferden zu helfen, sondern denen, deren Pferd ich umfassend kennengelernt habe, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen – und allen anderen den einen oder anderen Impuls zu geben.

Epigenetik und therapeutisches Denken

Genetik hatte ich schon in der Schule und auch in der Physiotherapie-Ausbildung – Chromosomen, DNA, Geschlechtschromosomen, so hat man das gelernt und hingenommen. Ich habe lange gedacht, dass sich Genetik nur mit Vererbung beschäftigt: Was habe ich von meinen Eltern bekommen, was nicht. Mir war lange nicht klar, dass es nicht nur um reine Vererbungsinformation geht, sondern dass Gene ständig abgelesen werden, um Stoffe zu produzieren. Alle Stoffe des Körpers werden an den Genen abgelesen, transkribiert – und dabei entscheidet der individuelle Körper, wie er die verschiedenen Aminosäuren zusammensetzt, um daraus Enzyme, Hormone und Botenstoffe zu produzieren. Das ist individuell. Deshalb wirkt nicht jedes Mittel, zum Beispiel jede Magnesiumform, bei jedem gleich – so wie im Humanbereich auch nicht jeder Alkohol gleich abbaut oder mit wenig Schlaf gleich gut zurechtkommt. Es ist immer auch eine Frage von Umgang und Mindset, aber ein großer Anteil bleibt das, was der Körper mitbringt. Das ist wichtig zu wissen, damit wir gut beraten können und uns klarmachen, dass wir selbst mit viel Wissen nicht immer vorhersagen können, wie das Individuum reagiert.

Die Epigenetik entscheidet darüber, wie ein Gen abgelesen wird – nicht das Gen selbst entscheidet, sondern die Epigenetik entscheidet, wie gelesen wird. Ich vergleiche das gerne mit einem Klavierspieler und den Klaviertasten: Die Klaviertasten sind die Gene, bei jedem Klavier ein bisschen anders. Aber entscheidend ist der Klavierspieler – das ist die Epigenetik. Deshalb sollten wir uns nicht nur mit den Tasten beschäftigen, sondern mit den Fähigkeiten und dem Milieu, in dem der Klavierspieler groß wird, um auf alle seine Fähigkeiten zugreifen zu können.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Thema Zucker beziehungsweise schnell verfügbare Kohlenhydrate. Viele glauben, das sei nur ein Thema für übergewichtige Menschen oder Pferde. Aber nur weil jemand schlank ist, heißt das nicht, dass Zucker keine Rolle spielt. Zucker fördert stille Entzündungen, und stille Entzündungen wirken stark epigenetisch – auf die Zellmembran, auf die Mitochondrien. Sie verschlechtern die Bedingungen, unter denen Gene abgelesen werden. Es ist also eine Frage des gesamten Stoffwechsels, nicht nur ein Gewichtsthema. Eine Kundin sagte mir neulich: „Ich versuche, meinen Zuckerkonsum zu reduzieren, aber mein Mann bringt immer so viele Süßigkeiten mit nach Hause – der kann das ja vertragen, der ist schlank.“ Oder beim Pferd: „Es ist dünn, dann ist das ja nicht so schlimm“, und es werden viele schnell verfügbare Kohlenhydrate gefüttert. Das Pferd wird davon nicht unbedingt dicker, aber vielleicht etwas aufgeschwemmter und chronisch still entzündet. Es ist ein Denkfehler zu glauben, Zucker sei nur ein Problem übergewichtiger Individuen. Zucker beeinflusst Entzündungsprozesse und damit das Milieu – und das Milieu entscheidet, wie Gene abgelesen werden und wie der Körper Stoffe produziert, umbaut und abbaut.

Eine gute Ernährung ist die Grundlage dafür. Der Darm ist der Schlüssel der Gesundheit – das sagen auch Vertreter der traditionellen chinesischen Medizin. Hochwertige Ernährung muss dabei nicht teurer sein: Ich gebe vergleichsweise viel für gute Lebensmittel aus, dafür aber nichts für Coffee-to-go, Bäckerei-Muffins oder Fastfood. Ich achte zu 80 bis 90 Prozent sehr genau auf Qualität, Zusammensetzung und einen ausreichenden Mikronährstoff- und Eiweißanteil – lieber etwas mehr für gute Produkte ausgeben als später viel Geld für Therapie und vermeidbare Erkrankungen.

Ernährung und Bewegung sind die größten epigenetischen Schalter – die größten Faktoren, die den Klavierspieler zu einem guten Klavierspieler machen. Sie sind nicht verhandelbar, egal ob ein Pferd eine genetische Disposition wie PSSM1 oder eine der sechs bekannten MIM-Varianten hat. Beim Pferd kennen wir sechs testbare Muskelintegrationsmyopathie-SNPs, beim Menschen sind über 300 verschiedene Dispositionen für Muskelstoffwechselstörungen bekannt – und das ist sicher noch nicht das Ende der Liste. Wir alle haben irgendwelche Dispositionen. Aber diese machen nur etwa 20 Prozent aus, während die Epigenetik rund 80 Prozent ausmacht. Therapie ist deshalb immer individuell.

Wenn ihr genauer wissen möchtet, wie Gene wirklich abgelesen werden und wie das biologisch funktioniert, schaut gerne in meinen Kurs „Einführung in die Epigenetik“. Ich habe auch einen Kurs zum Thema stille Entzündungen, mit wiederkehrenden Hufgelenksentzündungen als Beispiel für eine 360-Grad-Therapie. Mehr dazu auf horse-therapy-academy.de.

Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal wieder einschaltet, und freue mich immer über Anregungen zu Podcast-Themen – die vergesse ich nicht, auch wenn es manchmal dauert. Kotwasser, Kniethematiken und die Wahrnehmung des Pferdes sind die nächsten Themen, die ich genauer beleuchten werde.

Einen guten Start ins Jahr 2026 mit hoffentlich vielen tollen Impulsen – aber auch mit Zeit, das Handy zur Seite zu legen und wirklich wahrzunehmen und zu beobachten, statt immer in der Vergangenheit oder Zukunft zu sein. Bis zum nächsten Mal, eure Denise von der Horse Therapy Academy.

Quelle: Podcast „Pferde, Schäfer und Menschen“ – Folge „Echte Therapie beginnt dort, wo wir aufhören, einfach Antworten zu erwarten“