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„Da müssen Sie durch“ – Von PMDS, chronischen Prozessen und der Zwiebeltherapie

Viele Frauen kennen PMS: Reizbarkeit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen.

Aber was, wenn es deutlich mehr ist? Was, wenn du dich jeden Monat fühlst, als würdest du den Zugang zu dir selbst verlieren? Wenn mit dem Eisprung eine Phase beginnt, die dich emotional komplett aus der Bahn wirft und mit der Blutung plötzlich wieder endet?

In dieser Folge spreche ich über PMDS (Prämenstruelle Dysphorische Störung) eine zyklische, ernstzunehmende Belastung, die oft mit „Da müssen Sie durch“ abgetan wird.

Ich teile:

  • den Unterschied zwischen PMS und PMDS
  • was Dysphorie wirklich bedeutet
  • warum nicht die Hormonmenge, sondern die Reaktion des Nervensystems entscheidend sein kann
  • welche Rolle Schilddrüse, Stress, Schlaf und Ernährung spielen
  • warum chronische Prozesse selten mit einem Klick gelöst werden

Und ich erzähle auch von meinem eigenen Weg von massiver Erschöpfung, Depression, „Werte sind in der Norm“ und der Erfahrung, wie sich Therapie wie das Schälen einer Zwiebel anfühlen kann.

Diese Folge ist sehr persönlich, kann dir aber eine Menge Mehrwert geben.

Gesundheit ist kein Schalter, sondern ein Weg, der sehr individuell ist. und Symptome verdienen es, ernst genommen zu werden.

Themen dieser Episode: PMDS • PMS • Zyklus • Depression • Schilddrüse • Hormone • Ernährung • Stressregulation • chronische Erschöpfung • ganzheitliche Therapie

Transkript:

PMDS: Was chronische Thematiken über Therapie lehren

Hallo und herzlich willkommen. Mein Name ist Denise, mein Podcast heißt „Pferde, Schäfer und Menschen“, und ich habe vor einem guten Jahr die Horse Therapy Academy gegründet – eine Fortbildungsplattform für Therapeuten, gerade für die Behandlung von chronischen Fällen und chronischen Thematiken.

Das heutige Thema hat mit Pferden erst einmal gar nichts zu tun. Wer sich überhaupt nicht für Frauenthemen interessiert: Es geht heute um PMDS, das prämenstruelle dysphorische Syndrom. Nehmt gerne eine andere Folge, wenn euch das nicht anspricht. Ich möchte hier aber nicht nur auf PMDS selbst eingehen und meinen eigenen Gesundheitsweg beleuchten, sondern anhand dessen zeigen, wie vielschichtig chronische Thematiken sind – und warum Therapie eben kein Schalter ist, sondern sich eher wie eine Zwiebel darstellt, bei der wir nach und nach die Schichten abnehmen, um an den Kern zu kommen. Vielleicht versteht ihr danach als Therapeut oder auch als Pferdebesitzer besser, warum ich bei meiner Arbeit nicht an schnelle Lösungen für chronische Probleme glaube. Gerade im Humanbereich, aber auch im Pferdebereich, wenden wir oft Leitlinien für akutmedizinische Maßnahmen auf chronische Thematiken an und stoßen damit an Grenzen.

Ich hatte vorab auf Instagram eine Umfrage gemacht, ob überhaupt Interesse besteht, das Thema PMDS bei der Frau zu beleuchten – und das Interesse war eindeutig groß. Ich habe viele weibliche Hörerinnen, die sich um ihre eigene Gesundheit kümmern, genauso wie männliche Partner oder Männer generell, die verstehen wollen, wie sie ihre Partnerin in solchen Phasen besser verstehen können, oder warum manches emotional so stark schwankt.

PMDS ist nicht einfach ein stärkeres PMS

Ich rede hier nicht über PMS, das prämenstruelle Syndrom, das ebenfalls mit körperlichen und mentalen Beschwerden einhergeht, die sehr unangenehm und einschränkend sein können, aber nicht so lebenslimitierend sind wie PMDS. Viele sagen, PMDS sei einfach die stärkere Form von PMS – das kann ich so nicht unterschreiben. Das prämenstruelle dysphorische Syndrom ist ein sehr komplexes psychisches Symptombild, das mit massiven Einschränkungen einhergeht, oft mit starken depressiven Episoden, die nach dem Eisprung beginnen und mit der Blutung beziehungsweise den ersten ein bis zwei Zyklustagen enden können.

Je nach Studie sind etwa drei bis acht Prozent der Frauen betroffen, andere Quellen sprechen von bis zu fünf Prozent – die genaue Zahl hängt stark davon ab, wie viele Fälle überhaupt erfasst werden. Die dysphorische Störung ist noch nicht so bekannt: Dysphorie ist im Grunde das Gegenteil von Euphorie, eine innere Fehlregulation, die mit ausgeprägter Gereiztheit, Niedergeschlagenheit und emotionaler Instabilität einhergeht. PMDS ist keine bloße Befindlichkeitsstörung – ohne PMS damit abwerten zu wollen, das ebenfalls sehr einschränkend sein kann –, sondern eine erhebliche zyklische Belastung.

Entscheidend ist: Es gibt unterschiedliche Hypothesen, wie PMDS entsteht, und es ist nicht zwingend ein reiner Hormonmangel, sondern eher eine Überreaktion des Gehirns auf hormonelle Schwankungen – etwa bei Serotonin, GABA, Schilddrüse oder dem Verhältnis von Progesteron zu Estradiol. Diese Schwankungen können zu einer veränderten Transmitterausschüttung im Gehirn führen. Wichtig ist: Das Ganze ist multifaktoriell und bei jedem Menschen unterschiedlich – es gibt nicht die eine PMDS, sondern sehr unterschiedliche Formen und Ausprägungen.

Meine eigene Geschichte als Beispiel für einen langwierigen Prozess

Ich erzähle meine eigene Geschichte, um zu zeigen, wie zwiebelig und langwierig eine Behandlung sein kann – und dass wir nicht frustriert sein sollten, wenn wir zum Beispiel als Pferdetherapeuten Pferden mit chronischen Erkrankungen begegnen. Bei chronischen Erkrankungen dürfen wir nicht erwarten, einmal einen Schlüssel umzudrehen, damit alles wieder gut ist.

Ich hatte immer sehr viel Power und Energie. Irgendwann kamen dann eine extreme Erschöpfung, extreme Schlafstörungen und depressive Episoden hinzu, die eigentlich durchgehend da waren – ich hatte damals noch keinen Zyklusbezug erkannt, weil viele andere Themen das überlagert haben. Mit 20 oder 21 wurde mir die Schilddrüse entfernt, ich hatte eine Schilddrüsenüberfunktion, die man nicht in den Griff bekommen hat. Danach hieß es: Nehmen Sie einfach L-Thyroxin beziehungsweise das Schilddrüsenhormon T4, dann ist alles wieder gut.

Ich habe zunächst funktioniert, aber bei höheren Belastungen gemerkt, dass es nicht wirklich passte. Mit Anfang 30 bekam ich meinen Sohn – das war ein bewusster, absoluter Wunsch, über den ich sehr froh bin, aber natürlich veränderte sich damit auch die zeitliche Belastung. Ich musste anders priorisieren und merkte, dass ich trotz Funktionieren gar nicht so viel Energie hatte. Ich dachte: Stell dich nicht so an, da musst du halt durch – so, wie ich es selbst gelernt hatte. Wenn ich dann zum Arzt ging und sagte, ich sei extrem erschöpft, hieß es sinngemäß: Sie sind ja auch selbstständig und alleinerziehend, kein Wunder, damit müssen Sie klarkommen. Ich wurde damit nicht wirklich ernst genommen – zumal ich in guten Phasen auch Sport gemacht habe und regelmäßig mit dem Fahrrad zu meiner sehr empathischen Hausärztin gefahren bin. Aber ich kam eben nicht sichtbar erschöpft dort an, sondern hatte auch Phasen, in denen es mir wieder etwas besser ging – insgesamt sehr schwankend.

Auf der Suche nach Ursachen statt Normwerten

Ich bin dann auf die Suche gegangen, weil ich vermutete, dass mit meiner Schilddrüse etwas nicht stimmte. Schulmedizinisch hieß es zunächst immer: Alles im Normbereich. Was mich dabei gestört hat, war, dass meine Symptome – ernsthafte Erschöpfung, ernsthafte Schlafprobleme – nicht ernst genommen wurden, sondern nur auf die Werte geschaut und gesagt wurde: Alles in der Norm, stellen Sie sich nicht so an. Ich fühlte mich nicht ernst genommen.

Über eine Heilpraktikerin bin ich dann darauf aufmerksam geworden, dass es neben den Norm- und Referenzwerten noch einen funktionellen Blick gibt – einen Ansatz, der ergänzend zur klassischen Schulmedizin, die gerade in akuten oder lebensbedrohlichen Situationen sehr sinnvoll ist, ansetzt, dass wir selbst etwas tun können. Das beruht allerdings auf sehr viel Eigenverantwortung. Es gibt kein Medikament, das mir mehr Gesundheit verschafft – es gibt Medikamente, die von schweren Erkrankungen befreien, aber Gesundheit selbst entsteht neben der Eigenverantwortung aus Basics wie ausreichend Schlaf, Stressbewältigung, guter Psychohygiene, guter Ernährung und Bewegung. Das musste ich selbst in die Hand nehmen.

Was mir dabei sehr geholfen hat, war der Wunsch, als Mutter für meinen Sohn da zu sein, statt depressiv in der Ecke zu hängen – und einfach wieder Lust auf Arbeit zu haben. Ich musste klar anders priorisieren, weil meine Kapazität eingeschränkt war, und lernen, mich neu aufzustellen. Die Schilddrüse wurde neu eingestellt, T4 allein reichte nicht aus. Auch die Ernährung habe ich angepasst, was sehr lange gedauert hat. Anfangs habe ich es belächelt, als mir gesagt wurde, ich solle weniger raffinierten Zucker essen – ich dachte, ich äße ohnehin nicht viel Süßes, aber es war tatsächlich noch deutlich zu viel. Ich habe die Proteinzufuhr erhöht und nehme mittlerweile, was ich nicht mehr weglassen würde, gezielt Nahrungsergänzungsmittel – ich würde das aber nicht pauschal empfehlen, sondern immer abhängig vom individuellen Thema und den eigenen Werten. Bei mir sind das unter anderem Omega-3, Magnesium, B-Vitamine und Zink, dazu vor allem eine sehr mikronährstoffreiche Ernährung mit natürlichen Zutaten und vielen Kräutern.

Was ich von den Pferden gelernt habe

Ernährung ist nicht alles, aber ich habe an den Pferden selbst gesehen, welchen Effekt sie hat: Wenn Pferde mit wenig Energie noch mehr Zucker und schnell verfügbare Kohlenhydrate bekommen, führt das nicht zu einer Verbesserung, sondern eher dazu, dass sich das Energiemanagement verschlechtert – und die mentale Verfassung zeigt oft ähnliche Symptome, wie ich sie selbst hatte. Das hat mir nochmal einen Anschub gegeben: Wenn das bei Pferden so funktioniert, sollte das Prinzip auch bei mir greifen. Ich habe meine Ernährung daraufhin strikter umgestellt.

In der Folge wurde meine Schilddrüsenthematik deutlich besser, die Dauermüdigkeit und Infektanfälligkeit gingen spürbar zurück. Was aber blieb, war eine zyklusabhängige depressive Phase: Immer wenn die Mitte meines Zyklus vorbei war, stellte ich massive Veränderungen in meiner Persönlichkeit fest, hatte keinen Zugriff mehr auf meine eigenen Emotionen, große Probleme, meiner Arbeit nachzugehen, und war extrem schnell reizüberflutet. Interessant dabei: Sehr viele Menschen mit PMDS sind gleichzeitig sehr sensibel – von außen entsteht dadurch manchmal der Eindruck, jemand sei überhaupt nicht belastbar, während man in Wirklichkeit als hochsensibler Mensch sehr viele Reize aufnehmen und hoch leistungsfähig sein kann. Nur in Phasen, in denen die Hormone – bei mir vor allem in der zweiten Zyklushälfte – nicht gut reguliert sind, muss ich die Reize aktiv reduzieren.

Die Diagnose und der Umgang damit

Als ich irgendwann darauf kam, dass ich PMDS habe, war das selbst erschreckend für mich: sehr starke depressive Phasen von einem auf den anderen Tag, Tage, an denen ich überhaupt nicht mehr aufstehen konnte und keine Lebenslust mehr hatte. Schnell gereizt zu sein ist das eine – aber so zu reagieren, wie es nach meinen eigenen Moral- und Wertevorstellungen gar nicht zu mir passt, fand ich sehr erschreckend. Auch fürs Umfeld war das nicht einfach.

Nachdem ich meine Schilddrüse gut eingestellt und meinen Lebensstil entsprechend angepasst hatte, blieb also noch etwas übrig, ein neues Thema, das wieder auftauchte, gerade als ich dachte, ich hätte es geschafft. Das hätte frustrierend sein können, aber zu wissen, was die Ursachen sind, fand ich stattdessen spannend. Ich habe mich in die Themen Mikronährstoffe, Hormone und das Zusammenspiel von Hypothalamus-Hypophysen-Achse und Nebennierenrindenachse eingearbeitet, und mir das dabei angeeignete Wissen hat mir sehr geholfen.

Wenn ich zum Arzt ging, unabhängig davon, zu wem, war die vorgeschlagene Therapie bei PMDS meist: ein Antidepressivum oder die Pille. Beides wollte ich nicht als alleinige Lösung, weil ich nicht nur Symptome überlagern, sondern die Ursache verstehen wollte – was nicht bedeutet, dass Medikamente für andere nicht sinnvoll sein können, und auch ich bin froh, in ganz schweren Phasen ein Mittel zur Hand zu haben. Interessanterweise wirken Antidepressiva wie Serotonin-Wiederaufnahmehemmer bei PMDS schneller als bei einer klassischen, dauerhaften Depression, und man darf den Nutzen dann durchaus gegen die Nebenwirkungen abwägen. Aber ich wollte keine Dauertherapie, sondern die Ursache verstehen.

Ich wurde dabei auch mehrfach nicht ernst genommen. Bei einem Psychologen, das liegt anderthalb Jahre zurück, ging es mir an dem Tag des Termins gerade gut. Er fragte mich, was ich denn nun wolle – dabei war ich gekommen, weil ich ihm geschildert hatte, dass es Tage gibt, an denen ich nicht arbeitsfähig bin. Er riet mir, mich krankschreiben zu lassen. Ich bin aber selbstständig und möchte das bleiben, ich möchte mich damit nicht abfinden. Als ich sagte, ich mache gerade einen fitten Eindruck, weil PMDS-Symptome sehr plötzlich kommen und ebenso schnell wieder verschwinden können, bekam ich nach zwei, drei Minuten Gespräch ein Rezept für ein Antidepressivum ausgestellt.

Bei einem Gynäkologen habe ich gehofft, genauer in die Analyse zu gehen, und gesagt, ich wolle die Ursache wissen, was in meinem Hormonsystem nicht in Ordnung ist. Die Antwort war: Nehmen Sie doch die Pille. Das wollte ich nicht, weil ich die Hormonfehlregulation nicht einfach überlagern, sondern verstehen wollte. Bei vielen Frauen werden solche Thematiken erst deutlich, wenn keine hormonelle Verhütung mehr eingenommen wird und der normale physiologische Zyklus wieder da ist – häufig nach vielen Jahren mit der Pille. Die schnelle Reaktion ist dann oft, die Pille wieder zu nehmen, weil die Symptome damit verschwinden. Das funktioniert zwar, löst aber die eigentliche, oft multifaktorielle Grundthematik nicht – die können Traumatisierungen sein, Themen rund um Schilddrüse oder Vitamin D, das ja auch ein Hormon ist, zu wenig verfügbare Aminosäuren oder eine nicht bewältigte Trauma- oder Stressthematik.

Eigene Verantwortung und ein individueller Weg

Solche Reaktionen, teilweise wurde mir gesagt, ich sei unkooperativ, wenn ich die vorgeschlagenen Medikamente nicht nehme, haben mich eher angespornt weiterzumachen. Bei mir ist es immer so: Ich frage mich, egal ob bei Pferden oder Menschen, warum eine Thematik da ist und welchen Sinn sie hat.

Ich bin schließlich zu einer Privatärztin gegangen – nicht von der Krankenkasse übernommen – und habe meinen Hormonstatus genauer untersuchen lassen. Ich zahle die Laboruntersuchungen und die Therapie mit bioidenten Hormonen selbst. Diese Hormontherapie ist nicht die einzige Stellschraube, hat für mich aber neben den übrigen Lebensstilmaßnahmen und der Eigenverantwortung einen enormen Unterschied gemacht und die starken depressiven Episoden deutlich reguliert und verbessert.

Als Selbstständige kann ich, wenn auch mit finanziellen Einbußen, meine Arbeit und mein Leben an meiner jeweiligen Zyklusphase ausrichten. Das soll keine Dauerlösung sein, hilft mir aber im Moment sehr: Ich plane Termine Wochen oder Monate im Voraus und weiß genau, in welcher Woche ich weniger Reize, weniger Kundenkontakt und weniger Kommunikation einplanen sollte – sonst schlafe ich schlechter, meine Reizschwelle wird schneller überschritten, und ich rutsche wieder in eine depressive Phase. Diese Möglichkeit habe ich dank der Selbstständigkeit, und das ist auch ein Grund, warum ich selbstständig bleibe. Die Investition in die Hormontherapie und die regelmäßigen Blutuntersuchungen kostet viel Geld, ermöglicht mir aber, wieder eine hohe Lebensqualität zu haben.

Was das für meine Arbeit als Therapeutin bedeutet

Deshalb ist es mir auch in meiner Arbeit wichtig – ob bei Pferden oder, sehr eingeschränkt, bei einzelnen Menschen, die ich kenne und bei denen ich merke, dass sie bereit sind, Eigenverantwortung zu übernehmen, auch wenn eine schnelle Lösung natürlich verlockend wäre –, Symptome ernst zu nehmen und zu hinterfragen. Therapie ist kein „mach dies, dann ist alles wieder gut“, wie es manchmal in Social-Media-Beiträgen suggeriert wird, mit Formeln wie „tue diese drei Dinge“ oder „vermeide diese drei Fehler“. Das greift aus meiner Sicht zu kurz.

Ich hoffe, es war nicht zu durcheinander. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, bei PMDS anzusetzen – etwa in der funktionellen Medizin mit dem Blick auf Optimalwerte statt reiner Normwerte, oder mit Adaptogenen, also Stoffen, die auf das Nervensystem einwirken, wie Mönchspfeffer, Passionsblume oder Ashwagandha, sowie der Jamswurzel als Vorstufe für Progesteron. Aus meiner Sicht ersetzt keines dieser Mittel die Grundlage: Die Basis bleibt Eigenverantwortung – beim Pferdebesitzer für die Gesundheit seines Pferdes, genauso wie beim Menschen für die eigene Gesundheit. Ergänzungen wie die genannten kommen erst danach.

Ich habe dazu auch ein Webinar zum Thema therapieresistente Fälle, in dem ich näher darauf eingehe, wie man als Therapeut bei der Begleitung chronisch kranker Pferde gut vorgehen kann. Ich freue mich riesig, wenn du diese Folge teilst oder mir eine Rückmeldung gibst – ein kleiner Klick auf Abonnieren oder Bewerten bedeutet mir als Host dieses Podcasts sehr viel, gerade weil ich dieses Wissen kostenlos weitergebe. Vielen Dank fürs Zuhören bis zum Ende. Eure Denise.

Quelle: Podcast „Pferde, Schäfer und Menschen“ – Folge „PMDS: Was chronische Thematiken über Therapie lehren“