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Defizite in der Aufzucht von Pferden – Ein stabiles Fundament ist unsere Verantwortung.

In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Caro Voß-Stemping vom Hiesterhof über ein Thema, das in der Pferdehaltung leider oft unterschätzt wird, aber massive Auswirkungen hat: die Aufzucht. Wir beleuchten, warum Defizite in der Aufzucht später nicht einfach aufgeholt oder „wegtherapiert“ werden können – weder im Bewegungsapparat noch im Sozialverhalten oder im Stoffwechsel. Caro erklärt, welche Basics eine gute Aufzucht wirklich braucht und warum ein stabiles Fundament unsere Verantwortung als Züchter, Halter und Ausbilder ist. Eine Folge für alle, die Pferde langfristig gesund erhalten wollen und verstehen möchten, wo viele Probleme ihren Ursprung haben.

Transkript:

Die Aufzuchtphase entscheidet: Im Gespräch mit Caro vom Hiesterhof

Denise Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge. Heute wieder mit einer Gästin: Caro von Stemping. Caro habe ich eingeladen, weil wir über das Thema Aufzucht sprechen möchten – und über die körperlichen, sozialen und stoffwechseltechnischen Folgen einer nicht ganz idealen Aufzucht. Caro kenne ich seit 2019, seitdem sie von Hamburg ins Münsterland gezogen ist. Sie hat Bachelor und Master in Agrarwissenschaften gemacht, Schwerpunkt Nutztier, und sich schon immer sehr für alles im Bereich Pferdewissenschaften interessiert. Seit sie 16 war, hat sie mit ihrer Schwester und ihren Eltern eine eigene Pferdehaltung aufgebaut, ist dann zu ihrem Mann auf den Hof gezogen und hat dort einen eigenen Stall für ihr eigenes Pferd sowie ein paar Einstellerpferde konzipiert. Aus den eigenen Erfahrungen heraus – und weil sie berufsbedingt gemerkt hat, dass es im Bereich Aufzucht extreme Defizite gibt – ist sie dann in dieses Thema hineingegangen.

Ich begrüße dich, Caro. Du bist hochschwanger, und ich finde es sehr beachtlich, dass du dir gerade jetzt die Zeit nimmst – wir verdienen beide kein Geld mit dem Podcast, umso bemerkenswerter finde ich es, dass jemand seine Zeit schenkt, gerade in so einer aufregenden Lebensphase. Vielen Dank dafür. Wir kennen uns seit 2019, seit deinem Umzug ins Münsterland, dein Hof liegt zwischen Nordwalde und Metelen. Magst du dich einmal vorstellen und erzählen, warum die Aufzuchtphase für dich so entscheidend ist und wie es dazu kam, dass du den Hiesterhof gegründet hast?

Caro Ja, vielen lieben Dank, Denise, für die lieben Worte. Ich bin 34 Jahre alt, vielleicht ist das für den einen oder anderen auch interessant, und aktuell hochschwanger – eine spannende Lebensphase gerade. Hauptberuflich bin ich als Futtermittelberaterin im Futtermittelbereich aktiv. Die Pferdehaltung läuft daneben, mehr oder weniger nebenbei, aber sie war für mich immer ein Herzensprojekt und ist es nach wie vor.

Zum Thema Aufzucht bin ich eigentlich so gekommen: Wir hatten hier noch eine kleine Hofstelle, bei der offen war, was man daraus macht. Da wir hier nicht die großen Reitgegebenheiten haben und auch die Zuwegungen nicht ganz optimal sind, stand für mich die stetige Verbesserung der Haltung immer im Fokus – aber auch die Ausbildung der Pferde. Ich hatte immer irgendwie Pferde, die Problemchen mit sich herumtrugen. Deswegen liegt mein Fokus nicht nur auf der Haltung, sondern auch auf einer früher startenden Ausbildung – eigentlich wie der Kindergarten beim Kind, dann eben beim Fohlen. Junge Lebewesen lernen unheimlich schnell, ganz egal von welchen wir sprechen. Und warum diese Zeit nicht nutzen und den Tieren einen optimalen Start ins Leben ermöglichen?

Zu mir selbst: Ich habe Agrarwissenschaften studiert, die Leidenschaft zu Tieren und gerade zu Pferden war immer da. Ich wollte das aber eher als Hobby halten, weil einem früh gesagt wird, mit Pferden könne man kein Geld verdienen – man solle vorher etwas Vernünftiges lernen, um sein Hobby finanzieren zu können. Aber es macht mir so viel Spaß, dass es dann doch beruflich Einzug in mein Leben erhalten hat. Ich freue mich jetzt einfach, den Hiesterhof, der ab Dezember belebt wird, zu führen und daraus etwas Schönes zu machen. Dann schauen wir mal, wohin die Reise geht.

Denise Es gibt ja schon relativ viele Aufzuchtställe, aber es inspiriert einen immer, besondere Schwerpunkte zu setzen – gerade wenn man, wie du, selbst Pferde mit Thematiken erlebt hat, die einen prägen und lösungsorientiert schauen lassen: Wie kann ich das für meinen eigenen Aufzuchtstall anders machen? Man sieht an deinem kleinen Stall direkt am Haus, mit wie viel Know-how und Hintergrundwissen er konzipiert ist. Ihr habt nicht nur eine gute Fütterungsbasis, sondern auch verschiedene Laufwege – es ist nicht nur eine Fläche, wo die Pferde laufen, sondern es gibt Baumstämme und Möglichkeiten, die zu anderen Handlungen und zum Spielen animieren. Das hast du, glaube ich, mit auf den Hiesterhof genommen – ich durfte ihn mir ja auch ansehen. Was ist dir im Management dieser Aufzuchtpferde besonders wichtig? Was machst du vielleicht anders als andere Aufzuchtplätze?

Caro Man muss dazu sagen: Der Zustand, wie er jetzt auf dem Hiesterhof ist, ist über Jahre gewachsen. Seit ich 16 bin, hatten wir unseren eigenen Stall zu Hause, der zunächst mit Boxenhaltung und Paddocks davor anfing, dann aber immer mehr Zugang zu einem großen Paddock bekam. Je mehr man die Pferde beobachten konnte, desto mehr merkte man: Wir müssen hier etwas verändern und verbessern. Dann fing das an mit der Frage, wie man den Pferden wirklich eine 24-7-Heufütterung ermöglicht, ohne dass sie zu dick werden und ohne dass ihnen Bewegung fehlt. Diese Beobachtungen habe ich in den ersten Stall hier in Nordwalde mitgenommen und dort die Dinge umgesetzt, die mir wichtig waren.

Hier ist tatsächlich super wichtig – ich komme eigentlich aus der Heide, dort ist der Boden sehr trocken, man braucht keine Bodenbefestigung. Hier im Münsterland fing damit eigentlich alles an: Wir brauchen wirklich vernünftige Flächen, wo die Pferde sich stetig trocken bewegen können. Einmal, damit sie ihrem Bewegungsdrang nachgehen können, aber auch, damit die Hufe abtrocknen, gesund bleiben und vernünftig wachsen können. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, der auf dem Hiesterhof mit eingeflossen ist – wirklich trockene, aber trotzdem veränderbare Flächen, keine großen Betonflächen. Wir haben mit Paddockplatten gearbeitet, auf denen sich die Pferde immer schreitend bewegen können.

Mir geht es dabei gar nicht darum, dass die Pferde sich zwischendurch mal nicht austoben dürfen – aber dieses richtige Austoben entsteht häufig gerade dadurch, dass Pferde Sequenzen haben, in denen sie sich kaum bewegen können. Wenn Pferde eine tägliche, gleichmäßige Bewegung haben, kommt es tatsächlich gar nicht mehr so häufig dazu, dass sie sich richtig austoben müssen. Das Kappeln und Spielen ist natürlich trotzdem immer da, und das ist total wichtig, damit die Pferde griffigen Boden haben und sich Gelenke und Bänder vernünftig ausbilden können – das spielt bei jungen Pferden eine Riesenrolle.

Ansonsten ist mir gerade bei den Jungpferden eine 24-7-Heufütterung wichtig – und zwar Heu, keine Heulage, keine Maissilage. Wir wollen ein langsames Wachstum. Pferde wachsen meistens zu schnell, dadurch entstehen Knochenchips oder ähnliche Geschichten, die den Sehnen- und Bandapparat belasten und aus denen später auch Krankheitsgeschichten entstehen können. Mir war außerdem das gemeinsame Fressen wichtig – das ist auch in vielen anderen Aufzuchtställen zu beobachten. Pferde tun Dinge unheimlich gerne gemeinsam, stehen nie gerne allein, sondern wollen immer alles gleichzeitig machen. Dementsprechend ist es wichtig, immer genügend Fressplätze zu haben – eigentlich immer mehr Fressplätze als Tiere. Das ist bei dem einen oder anderen Stall ein Thema: So schön er sein mag, wenn er schlecht gemanagt ist, also zu voll, funktioniert er nicht mehr. Man muss einfach genügend Ausweichmöglichkeiten schaffen.

Was mir sonst noch wichtig ist: Unterstellmöglichkeiten. Gerade weil unsere Pferde viel draußen stehen – Thema frische Luft, unheimlich wichtig – geht das aber nur vernünftig, wenn sich die Pferde auch unterstellen können. Nicht stundenlang im Regen stehen und sich dadurch eine Erkältung holen. Erkältungen sind nie ganz auszuschließen, das ist wie bei kleinen Kindern, die zwischendurch krank werden, weil sie noch nicht das Immunsystem der Erwachsenen haben. Aber ich finde, sie dürfen nicht krank werden, nur weil sie im Nassen an der Heuraufe stehen müssen, um Raufutter aufnehmen zu können.

Denise Ein ganz wichtiger Aspekt, mir begegnet das auch oft: 24-7-Raufutter steht zwar zur Verfügung, aber wenn man beobachtet, ob die Pferde wirklich zum Fressen kommen und wie viele Fressplätze vorhanden sind, liegt da meistens das Problem. Es sind ganz oft die Basics, die fehlen, obwohl sie auf den ersten Blick gegeben scheinen. Beobachtet man die Herde genauer, sieht man: Trotz 24-7-Raufutter-Angebot gibt es Pferde, die nicht ausreichend Raufutter bekommen und auch nicht genügend Liegeflächen haben. Bei euch ist das anders – ihr habt nicht nur einen Unterstand, sondern mehrere Plätze mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen, wo die Pferde sich unterstellen können, auch wenn sie im Rang nicht die höchsten sind.

Caro Genau. Man muss auch sagen: Selbst wenn ein Stall mehrere Fressplätze hat, muss man die Herde insgesamt beobachten – wie agieren die Pferde untereinander? Hat man ein, zwei sehr dominante Pferde, die die anderen nicht an die Heuraufe lassen, bringen auch sechs Fressplätze nichts, wenn nur drei Pferde drinstehen. Es gibt auch Ställe mit acht Pferden, die sich eine kleine Heuraufe sehr genügsam teilen – das hängt von der Rasse und vom Gemüt der Pferde ab. Bei manchen klappt das gut, bei anderen nicht, und dann muss man als Stallbetreiber schauen, wie man eine gute Lösung für diese Herde findet – vielleicht sogar ein Pferd herausnehmen, weil es nicht in die Herde passt. Da muss man flexibel bleiben und nicht sagen, es müsse irgendwie funktionieren, sondern für die Herde und für das einzelne Tier entscheiden. Man entscheidet vielleicht gar nicht nur für die Herde, die überbleibt, sondern auch für das einzelne Pferd, das in dieser Herde nicht zurechtkommt.

Denise Genau, also keine Schwarz-Weiß-Lösung, sondern der eigene Menschenverstand – und nicht nur schauen, was Social Media als richtig oder falsch suggeriert, sondern wirklich das Handy zur Seite legen und die Pferde mit allen Sinnen beobachten. Dafür muss man gar kein Pferdeprofi sein, um bestimmte Missstände zu erkennen. Ihr habt ja auch nicht nur junge Pferde, sondern auch ältere Pferde in der Gruppe – das finde ich wichtig. Wenn ich auf die Forschung zu zu frühem Absetzen schaue: Fohlen, die zu abrupt abgesetzt werden – wir sprechen da über ein Absetzen mit sechs Monaten oder manchmal früher, das ist die Regel –, zeigen Veränderungen im Körper und im Gehirn. Es gibt dazu MRT-Untersuchungen, die vor allem Veränderungen in den Hormonen festgestellt haben: sehr hohe Cortisolspiegel, Magenläsionen. Bei Pferden, die mir später als therapieresistent vorgestellt werden und ganz unterschiedliche Thematiken haben, die wir trotz allem Bemühen nicht in den Griff bekommen, frage ich mittlerweile fast immer nach, wie sie aufgezogen wurden – das ist meine eigene kleine interne Studie. Und ich habe bisher zu 100 Prozent die Info bekommen: Ja, da gab es Defizite. Sei es zu frühes Absetzen, zu wenig freie Bewegungsmöglichkeit, Überfütterung bei gleichzeitiger Unterversorgung, sehr früh hohe Kraftfuttermengen, teils schon mit der Stute zusammen, oder ein Aufzuchtfutter, das zu energiereich ist und trotzdem zu wenig Mineralien enthält. Wir hatten im Vorgespräch schon darüber gesprochen, dass die Pferde, die zu euch kommen, in Bezug auf den Magen eine bestimmte Unterstützung von euch bekommen. Magst du dazu deine Erfahrungen teilen?

Caro Ja, genau. Was vor dem Absetzen passiert, kann ich natürlich nicht groß steuern – manche kaufen sich auch ein Fohlen von einem Züchter und haben da selbst keinen großen Einfluss drauf. Das eine Pferd ist sensibler, das andere steckt die Trennung von der Mama total gut weg, das ist sehr unterschiedlich. Aber wenn die Pferde bei uns auf den Hof kommen, wird die Fütterung definitiv angepasst. Am Anfang bekommen sie so gut wie kein Konzentrat in Form von Kraftfutter, sondern wirklich Mineralstoffe – Mineralfutter ist ganz wichtig. Zusätzlich bekommen sie etwas, um die Magensäure ein bisschen zu binden, denn Stress an sich führt zu höherer Magensäureproduktion, und die Magenschleimhaut ist dann auch anfälliger. Dementsprechend bekommen sie über zwei, drei Wochen meist morgens und abends etwas für den Magen, um die Magensäure zu binden und vorzubeugen. Weil sie häufig im Oktober oder November zu uns kommen, bekommen sie auch noch Atemwegs- und Immunkräuter, um das Immunsystem auf natürliche Weise zu unterstützen. Man kann nie ganz vermeiden, dass die Pferde mal eine Rotznase bekommen, aber man kann versuchen, so gut es geht vorzubeugen.

Wenn diese Phase vorbei ist und man das Gefühl hat, die Pferde sind gut angekommen, passe ich die Ration noch an. Sie bekommen zwar weiterhin 24-7 Heu, aber aufgrund von Heuanalysen schaue ich mir immer den Proteinwert und die Proteinverdaulichkeit an: Was steht vom Gesamtprotein tatsächlich zur Verfügung, was verbraucht das Pferd wirklich, besteht noch Bedarf, muss ich etwas ergänzen? Auch das Energie-Protein-Verhältnis behalte ich im Blick, damit keine energetische Überversorgung entsteht, bei der das Pferd von der Masse zu schnell wächst und die Knochenstruktur nicht nachkommt. Man kann das nie ganz genau ausrechnen, aber man bekommt eine gute Tendenz und kann schauen, ob Defizite da sind und was ergänzt werden muss, damit es im Großen und Ganzen am Ende passt.

Denise Eine ganz wichtige Sache – das ist auch die häufigste Frage, die mir begegnet: Was ist denn gutes Mineralfutter, kannst du mir eins empfehlen? Ich denke dann immer: Man sollte darauf achten, dass nicht allzu viele Füllstoffe drin sind und die Mineralien in bestimmten, gut verfügbaren Formen enthalten sind. Aber wie du schon gesagt hast: Das richtige Mineralfutter ist das, was zum Heu passt. Wäre im Heu schon alles enthalten, müssten wir gar nicht zusätzlich mineralisieren. Die einzige wirklich richtige Antwort ist also: Ein gutes Mineralfutter ist eins, das zur Heuanalyse und zum jeweiligen Pferd passt – das durch Stress oder rassebedingt zum Teil auch einen höheren Bedarf hat. Pferde mit viel Behang haben zum Beispiel einen erhöhten Zinkbedarf. Man muss das mit Sinn und Verstand angehen, ohne den Anspruch zu haben, dass es perfekt ist – schließlich weiß man ja manchmal auch nicht, mit welchen Thematiken die Pferde zu einem kommen. Und dass Pferde auch mal einen Infekt oder einen Parasiten haben, ist ja normal, sonst wäre unser Immunsystem gar nicht physiologisch – dafür braucht es Reize, wir können Pferde nicht kaputt schonen und ständig in der Box halten. Es gibt auch Belege dafür, dass Pferde, die in der Aufzucht Defizite hatten, in Bewegung oder Fütterung, eine geringere Kollagenqualität haben, also nicht so gute Faserqualität und Elastizität in Sehnen und Bandstrukturen. Der Bewegungsapparat ist ja eine faule Socke, er produziert das, was er braucht – wird er nicht beansprucht, baut der Körper auch nichts auf. Wir wissen, dass Pferde, die in der Aufzucht zu wenig Bewegung hatten, eine schlechtere Knorpeldichte haben und einen sehr verminderten subchondralen Knochen – die erste Knochenschicht unter dem Knorpel ist dann häufig von minderwertiger Qualität. Du hast die Pferde jetzt seit Dezember bei dir – wie läuft so eine Eingliederung bei euch ab?

Caro Wenn es geht, ist es immer schön, wenn alle Pferde gleichzeitig kommen. Dann ist für alle alles neu – ich vergleiche das gern mit dem Studium: Wenn alle gleichzeitig anfangen zu studieren und keiner kennt sich, sind alle sehr offen und kontaktfreudig, es gibt keine festen Grüppchen, in die sich andere erst einfinden müssen. Am schönsten ist es also, wenn alle an einem Tag kommen, dann haben alle die gleichen Voraussetzungen und Chancen und erkunden gemeinsam – es gibt keine Bereiche, die einzelne Pferde für sich beanspruchen. Es gibt aber natürlich immer wieder Momente, in denen ein neues Pferd dazukommt, und dann integrieren wir es in der Regel langsam. Es kommt zunächst in einen Separationsbereich, wo es erst mal ankommen kann – das muss man individuell entscheiden, manche kommen super schnell an, andere brauchen länger und bekommen dort separat ihr Heu und Wasser. Wir hatten es auch schon, dass ein Pferd noch etwas länger separat stand, aber schon mit an der Heuraufe fressen durfte, die wir dann etwas größer gestaltet haben. Fressen sie erst mal zusammen, merkt man, dass sie darüber schon eher Kontakte knüpfen. Aber in der Regel ist es schön, wenn die Pferde etwas Zeit haben, um anzukommen – die Herde akzeptiert sie dann schneller und besser.

Denise Für wie viele Pferde habt ihr Platz, und wie viele habt ihr aktuell auf dem Hiesterhof?

Caro Aktuell stehen sechs dort. Einer davon ist ein Rentnerwallach, der ist jetzt 17. Dann noch fünf jüngere: zwei zehn Monate alte Stutfohlen im gleichen Alter, das ist immer schön, dann eine Zweijährige und zwei Dreijährige, von denen einer ein Wallach ist. Wir nehmen tatsächlich auch Wallache mit auf, wenn sie kein hengstiges Verhalten mehr zeigen – Hengstfohlen nehme ich dagegen nicht auf, weil die früher oder später wieder aus der Herde raus müssen und der Hof zu klein ist, um zwei separate Gruppen, Hengst- und Stutaufzucht, zu betreiben.

Ich finde diese Struktur und dieses soziale Gefüge total wichtig. Ich bin mir sehr sicher, dass sie Einfluss auf das spätere Wesen, den Charakter und das Herdenverhalten eines Pferdes hat. Es gibt ja auch Pferde, die als Wallach nicht gut mit Stuten oder als Stute nicht gut mit Wallachen können – lernen sie das früh, auch mit unterschiedlichen Altersgruppen zurechtzukommen, hilft das. Man muss natürlich schauen, dass die Stutfohlen in der Gruppe nicht untergehen, das kommt sicherlich auch vor, dafür ist wieder das eigene Beobachten gefragt, ob es funktioniert. Wir haben aber auch ganz bewusst ältere Pferde in der Gruppe, weil sie eine Ruhe mitbringen und so ein bisschen wie Tanten und Onkel sind, teilweise auch die Funktion einer Leitstute übernehmen – man lässt die Kinder im Kindergarten ja auch nicht ohne Erzieher laufen. Von den Älteren können die Jungen super viel lernen und bringen einfach Ruhe in die Gruppe mit.

Denise Das ist ja auch der Faktor Koregulation. Genau deswegen habe ich dich eingeladen, weil ich das beim Besuch deines Hofes gesehen habe: Da werden nicht nur Gleichaltrige in eine Gruppe gepackt. Genauso sehe ich das auch, und das zeigen auch die Untersuchungen: Um eine gute Sozialisation zu erreichen und Pferde auch im sozialen Gefüge resilient zu machen – damit man sie später zum Beispiel als Reit-, Freizeit- oder Fahrpferd auch in eine andere Herde eingliedern kann –, ist es unerlässlich, dass sie gerade bei früherem Absetzen in eine Gruppe kommen, von der sie lernen können. Wenn ich überlege, ich wäre nur mit meinen Geschwistern großgeworden, ohne meine Oma, meine Eltern und alle anderen, die mich geprägt haben – woher soll man es sonst lernen? Gerade als Fluchttier ist das bei Gefahr entscheidend: Die Pferde merken, da ist eins dabei, das schon etwas älter ist und ruhig bleibt. Das ist enorm wichtig für die Koregulation, gerade weil Pferde keinen präfrontalen Kortex haben und sich nicht selbst sagen können „hier bin ich sicher“ – sie können nicht organisieren und planen wie wir, sondern sind extrem auf die Regulation der anderen Pferde angewiesen. Dafür braucht es eben keine homogene, sondern eine gemischte Gruppe. Ich finde außerdem, ihr habt ein Konzept, auf das man sich als Pferdebesitzer wirklich verlassen kann – man muss nicht jeden Tag selbst nach seinem Pferd sehen. Ich kenne dich lange genug, um zu sagen: Da würde ich, wenn ich ein Pferd hätte, es hinstellen, weil klar ist, dass dort nachgeschaut wird und jemand mit Sinn und Verstand arbeitet – nicht nur ein Platz angeboten wird. Wie oft kommen die Pferdebesitzer bei euch vorbei, wie ist da euer Konzept?

Caro Theoretisch bräuchten sie gar nicht zu kommen – sie könnten ihr Pferd als Jungpferd bringen und erst zum Einreiten wieder abholen. Ich glaube aber, die Leute sind einfach zu gerne hier, weil es ein schöner Fleck ist, an dem man sich bei den Pferden wohlfühlen kann. Das pendelt sich bei den meisten so bei vielleicht einmal im Monat, alle zwei Wochen oder alle zwei Monate ein – eine Besitzerin ist gerade fünf Monate im Ausland und kommt in der Zeit natürlich seltener. Werden die Pferde hier mal krank, werden sie vernünftig versorgt, Tierarzttermine und Behandlungen werden in Rücksprache mit den Besitzern vereinbart. Die Pferde werden regelmäßig ans Halfter genommen, die Hufe angeschaut, der Hufschmied kommt alle vier Wochen und schaut, wer dran ist, damit keine Fehlstellungen entstehen – gerade in dieser Zeit wird ja die Basis gelegt, und manche Dinge lassen sich nach einer gewissen Zeit nicht mehr gutmachen. Es ist eigentlich ein Rundum-Sorglos-Paket.

Denise Ich finde das gerade in der Aufzucht super wichtig, weil wir, wenn wir dort anfangen zu sparen – Hauptsache billig, Hauptsache irgendwo untergebracht –, danach viel größere Probleme bekommen. Das zeigt sich therapeutisch ganz klar: Pferde, die in der Aufzucht Defizite hatten, haben später die größeren Baustellen. Und die Aufzucht fängt ja nicht erst bei euch an, sondern im Grunde schon im Mutterleib. Das ist auch super spannend: Wir haben ganz viele Stuten, die nicht aufnehmen, und da muss man sich immer fragen, warum. Das kann, ähnlich wie bei uns Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch, auch mit Stress zusammenhängen – ich frage mich dann immer als Erstes, warum der Körper das zeigt, denn ich glaube, der Körper entscheidet das ganz oft selbst. Stress vor Fortpflanzung ist erst mal ganz wichtig: Ist ein Mensch oder ein Tier extrem gestresst, geht ein bestimmter Hormonweg entweder in Richtung Sexual- oder in Richtung Stresshormon, und solange Stress da ist, gilt Überleben vor Fortpflanzung. Ganz oft werden mir Stuten vorgestellt, die nicht aufnehmen, mit der Frage, ob ich osteopathisch etwas finde – manchmal findet man tatsächlich etwas, das mit der Aufhängung der Gebärmutter und den Faszienverbindungen zusammenhängt. Aber ich sehe auch oft, dass diese Stuten schon ein mattes Fell und blasse Schleimhäute haben, und dann denke ich: Wenn der Körper sich selbst nicht versorgen kann, wie soll er Nachwuchs zur Welt bringen? Das ist ein ganz wichtiger Faktor. Und was ich ganz erschreckend finde, und das wäre auch mein Appell: dass wir nicht anfangen, mit kranken Pferden zu züchten. Da geht es gar nicht um genetische Dispositionen wie bei den MIM-Thematiken, die wir alle haben – aber wenn wir ein Pferd haben, von dem wir wissen, dass es krank ist, dann sollten wir mit normalem Menschenverstand wissen, dass wir damit nicht züchten sollten. Wie ist deine Erfahrung, was würdest du dir bezüglich der Zucht wünschen, die ja nicht erst bei dir beginnt, sondern bei der Kombination aus Stute, Hengst und dem Fohlen, das dabei entstehen soll?

Caro Man beobachtet häufig, dass, salopp gesagt, oft mit Stuten gezüchtet wird, die „Abfall“ des Reitsports geworden sind. Stuten kann man im Vergleich zu Wallachen immer noch für die Zucht nutzen, aber häufig sind es Stuten, die aus dem Sport oder auch nur aus dem Freizeitsport ausgeschieden sind, weil sie Probleme mit den Gelenken haben – manche Dinge sind gar nicht wirklich überprüft, man weiß gar nicht, ob das vielleicht erblich ist oder nicht. Häufig wird auch sehr früh mit Stuten gezüchtet, schon mit drei oder vier Jahren, während sie noch ihre Leistungsprüfungen laufen. Danach will man sie noch mal auf die Wiese stellen, weil man sie vorher nicht so körperlich belasten wollte – aber eine Trächtigkeit ist ja selbst immer eine Belastung für den Körper, und man züchtet eigentlich mit noch nicht ausgewachsenen Pferden. Das finde ich zu früh, weil viele Krankheiten sich erst später zeigen. In jungen Jahren kann man noch viel kompensieren, und Pferde sind eigentlich erst mit sechs, sieben Jahren ausgewachsen, wenn auch der Zahnwechsel vollendet ist – man weiß vorher gar nicht, wie die bleibenden Zähne wirklich stehen, und Zahngesundheit ist ein sehr großes Thema.

Ich komme ja aus dem Rinderbereich: Vererbt sich ein Bulle schlecht, wird er einfach aus der Zucht genommen, und innerhalb von wenigen Jahren sind die Auffälligkeiten bei den Nachkommen verschwunden. Im Pferdebereich haben wir da ein riesiges Problem, das leider auch finanzieller Natur ist: Es wird mit Hengsten weitergezüchtet, die Eigenschaften vererben, die wir bei unseren Pferden eigentlich nicht sehen und haben wollen – was für das Pferd großes Leid bedeutet, aber am Ende auch für unseren Geldbeutel. Ich würde mir sehr wünschen, dass sowohl Hengste als auch Stuten deutlich später zum Decken eingesetzt werden, dass man länger wartet, wieder mehr in Richtung Leistungsprüfung schaut und beobachtet, wie sich die Tiere entwickeln und gesundheitlich aufgestellt sind – und dass man offener über Charaktereigenschaften und Gesundheit des Hengstes spricht. Auch bevor man mit einer Zuchtstute züchtet, sollte man – aktuell liegt die Verantwortung dafür eher beim Besitzer – vorher, selbst wenn das Fohlen für den Eigenbedarf gedacht ist, gewisse Strukturen röntgen und abklären lassen: Steht da wirklich ein gesundes Pferd, oder eines mit erkennbaren Problemen an Lunge, Hufstellung oder zu kleinen Hufen – kann man das verantworten?

Denise Tatsächlich, und im Grunde sprechen wir hier eigentlich über Genetik und Epigenetik. Die genetische Veranlagung macht nur 20 bis 25 Prozent aus, das weiß man mittlerweile – früher dachte man, wir seien Opfer unserer Gene, heute wissen wir, dass die genetische Komponente gar nicht so groß ist. Wenn wir aber wissen, dass ein Pferd zum Beispiel, wie bei manchen schweren Rassen, winzig kleine Hufe hat, dann sollte man zumindest eine Stute suchen, die nicht dieselben Defizite hat. Ganz wichtig ist aber auch der Bereich der Aufzucht, das sind die 75 bis 80 Prozent, die wir beeinflussen können. Trifft eine genetische Veranlagung auf eine schlechte Aufzucht und schlechte Umweltfaktoren, die eben diese 75 bis 80 Prozent ausmachen, dann haben wir nachher Pferde, die schneller zu Erkrankungen neigen. Super spannend ist zum Beispiel, dass Stoffwechselstörungen im Grunde in der Mitochondrien-DNA gespeichert sind – die Mitochondrien, bekannt als Kraftwerke der Zelle, haben eine eigene DNA, die zu 99 Prozent von der mütterlichen Seite vererbt wird. Stoffwechselthematiken übertragen sich also. Ich habe das zum Beispiel bei meinem Sohn, der mittlerweile 13 ist: Ich hatte in der Schwangerschaft eine Anämie, also einen extremen Eisenmangel, und massive Schilddrüsenthematiken, und all das habe ich an ihn weitergegeben – ich weiß, er hat eine Disposition dafür. Je größer die Disposition, desto wichtiger ist es, nicht zu sagen „das ist eben genetisch, da können wir nichts machen“, sondern gerade dann besonders darauf zu achten, dass die Aufzucht und der ganze Werdegang bis zum erwachsenen Pferd stimmen. Erst kompensieren die Pferde das, und danach, wie du schon sagtest, treten im Erwachsenenalter die Probleme auf. Und noch zu den Zahnthemen, die du angesprochen hast: Die haben wir bei Menschen genauso wie bei Pferden – manche Pferde haben ein sehr schlechtes Zahnmaterial, und Zahndentin ist im Grunde eine ziemlich feste Struktur. Du bist da ja durch eine eigene Stute mit massiven Zahnproblemen sehr geprägt. Dann frage ich mich immer: Wo kommt das her, warum sind die Zähne so schlecht – all diese Demineralisierungen, die wir im Zahn- und im Hufbereich sehen. Inwieweit hat dich die Prägung durch deine eigenen Pferde mit solchen Thematiken in deinem Denken bezüglich Aufzucht beeinflusst?

Caro Man kann natürlich nie hundertprozentig sagen, wo genau es letztlich herkommt. Aber wie du schon sagst, man legt einfach die Basis in diesen jungen Jahren. Irgendwer sagte mal zu mir: Dein Pferd wird nur einmal groß. Später, wenn die Pferde Reitpferde sind, hat man alles Geld der Welt übrig, um Schabracken zu kaufen – natürlich ist es wichtig, in einen vernünftigen Sattel zu investieren, Unterricht zu nehmen und so weiter. Aber es bringt einem nichts, wenn man selbst für die Aufzucht verantwortlich war und deren Qualität nicht berücksichtigt hat. Man muss wirklich darauf achten, wie wichtig diese Zeit des Großwerdens ist – das holt man nie wieder auf. Kompensatorisches Wachstum holt man nie auf: Kommt so ein Pferd in einen Mangelzustand, kann es das kurzfristig sicherlich überbrücken, aber langfristig geht das nicht.

Man kann also eigentlich nur sagen: Lieber etwas mehr Geld und Zeit investieren, nach vernünftigen Aufzuchtställen schauen und gerade beim Kauf eines Fohlens oder Aufzuchtpferdes darauf achten, wie es großgeworden ist – sich vielleicht die Mutterstute anschauen, den Stall anschauen, in dem man das Fohlen kauft. Nicht nur nach Abstammung, Bewegung oder Springvermögen schauen, denn am Ende bringt die beste Genetik nichts, wenn die Ausprägung, der Phänotyp, nicht das hält, was die Genetik verspricht.

Denise Und nicht umsonst gehen die meisten Pferde mit 8,5 Jahren oder so aus dem Turniersport raus, weil sie dann irgendwie „auf“ sind.

Caro Genau.

Denise Eine super runde Sache – ich glaube, du hast ziemlich viele wichtige Dinge genannt. Gerade jetzt hast du ja auch selbst zu Hause im Privaten nochmal andere Thematiken mit dem Nachwuchs, der kommt – deswegen passt es gerade jetzt besonders gut, dass wir dieses Thema aufgegriffen haben. Wer sich über deinen Hof informieren möchte, wo finden die Zuhörer dich?

Caro Ich habe eine Homepage, pferdeaufzucht-hiesterhof.de. Auf meinem privaten Instagram-Account sieht man zwischendurch auch ein bisschen was – er trägt meinen Namen, ist aber trotzdem öffentlich. Wenn man „Hiesterhof“ bei Instagram eingibt, findet man vielleicht das ein oder andere Reel. Eine offizielle Seite dazu gibt es sonst nicht und wird es vermutlich erst mal auch nicht geben, aber auf meiner Homepage kann man sich sehr gerne informieren, man kann mich auch telefonisch kontaktieren. Was ich vorhin noch nicht gesagt hatte: Wir haben eigentlich Platz für 15 Pferde, je nach Herdenkonstellation – aktuell haben wir also noch Platz. Gerade, weil noch Winter ist, integrieren wir aktuell nicht, aber es werden wieder Pferde zur Sommerweide aufgenommen beziehungsweise dann wieder zum Herbst, wenn die jungen Pferde abgesetzt werden – hoffentlich nicht zu früh. Wir machen gerne auch zwei Termine, einmal im Oktober/November und dann nochmal für die, die später abgesetzt werden, weil sie später im Jahr geboren wurden. Grundsätzlich bin ich eher dafür, wenn Fohlen in den Mai oder Juni hineingeboren werden, weil sie dann viel bessere Voraussetzungen haben – es ist warm, die Stute kann frisches Gras für genug Milchleistung fressen.

Was ich vorhin noch zum Rundum-Sorglos-Paket sagen wollte: Die Pferde werden hier regelmäßig an die Hand genommen. Haben sie vorher schon das Fohlen-ABC kennengelernt, machen wir damit weiter, haben sie es noch nicht kennengelernt, starten wir hier damit. Dazu gehören die einfachsten Dinge wie Hufe geben, Putzen, Führen, aber auch mal auf dem Anhänger stehen. So haben die Pferde einen leichteren Start ins Reitpferdeleben, und der Umgang läuft fairer ab. Man muss dazu sagen: Die meisten Unfälle passieren beim Anreiten, weil die Pferde nicht vernünftig vorbereitet sind – das fängt schon beim Aufsteigen an, wenn das nicht entspannt und in Ruhe abläuft, und dann passieren die ersten Unfälle, auch beim Transport, wenn die Pferde es einfach nicht kennen. Das war mir noch wichtig zu sagen.

Denise Fand ich nochmal gut, dass du das gesagt hast, das hatte ich total vergessen. Ich habe letzte Woche mit Anna Hübner darüber gesprochen, wie wichtig es ist, dass Pferde nicht nur irgendwo stehen und aufgezogen werden, sondern auch früh auf eine pferdegerechte Weise mit Menschen in Kontakt kommen – ohne dass sie vermenschlicht werden, sondern indem man sich damit beschäftigt, wie Pferdekommunikation verläuft und was man Richtung Horsemanship machen kann. Denn das Anreiten selbst sollte kein Problem sein, wenn die entsprechende Vorarbeit geleistet wurde. Das ist nochmal ein ganz wichtiger Teil, und es geht wirklich viel Zeit damit einher – aber es lohnt sich total. Ich spreche selten Empfehlungen aus, weil ich das immer schwierig finde, denn es fällt ja auch auf einen selbst zurück. Aber ich kann definitiv sagen: Wer sich dafür interessiert und im wunderschönen Münsterland sein Pferd aufziehen möchte, sollte definitiv mal auf der Seite vom Hiesterhof vorbeischauen. Wenn ich nichts vergessen habe, möchte ich mich ganz herzlich bei dir bedanken, Caro, für die Zeit.

Caro Ja, sehr gerne, vielen Dank. War schön, mit dir gequatscht zu haben.

Denise Wunderbar, super, alles klar.